Wie wirkt sich die Ernährung auf die psychische Gesundheit aus?

Table des matières

In unserer modernen Gesellschaft sind wir uns zunehmend bewusst, wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung für die Erhaltung einer guten körperlichen Gesundheit ist. Die Auswirkungen unserer Essgewohnheiten auf unsere psychische Gesundheit werden jedoch häufig vernachlässigt. Obwohl die Forschung in diesem Bereich noch nicht abgeschlossen ist, wird deutlich, dass die Psychonutrition, d. h. die Untersuchung der Nährstoffe, die für das reibungslose Funktionieren des Nervensystems unerlässlich sind, eine wichtige Rolle für das Nervensystem spielt.Nervensystems, eine entscheidende Rolle bei der Prävention und Behandlung von psychologischen Störungen wie Depressionen, Angstzuständen und verschiedenen anderen kognitiven Störungen spielt.

Faktoren, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit beeinflussen

Mental health

Es gibt mehrere Faktoren, die erklären können, wie sich unsere Ernährung auf unsere psychische Gesundheit auswirkt :

  1. Essentielle Nähr stoffe: Bestimmte Nährstoffe sind für die ordnungsgemäße Funktion des Gehirns und die Regulierung unserer kognitiven und emotionalen Funktionen unerlässlich. Beispielsweise tragen die Vitamine B9 und B12 zur Produktion von Neurotransmittern bei, die für die Übertragung elektrischer Signale im Gehirn verantwortlich sind, während Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend wirken und die Kommunikation zwischen den Nervenzellen verbessern.
  2. Die Qualität der Nahrung: Eine wenig abwechslungsreiche Ernährung oder eine Ernährung, die hauptsächlich aus verarbeiteten Lebensmitteln besteht, kann zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen führen und das Auftreten von psychischen Störungen begünstigen.
  3. Die Darmmikrobiota: Neuere Forschungen haben gezeigt, dass die Gesundheit unseres Darms, insbesondere die Vielfalt und das Gleichgewicht der Bakterien, die ihn bevölkern, unser geistiges Wohlbefinden beeinflusst. Gute Darmbakterien sind nämlich an der Synthese von Neurotransmittern wie Serotonin beteiligt, das an der Regulierung der Stimmung und des Schlafs mitwirkt.

Von einer gesunden Ernährung zu einer besseren psychischen Gesundheit

Wenn wir über Ernährung und geistige Gesundheit sprechen, sollte der Schwerpunkt auf der Ausgewogenheit und der Qualität der verzehrten Lebensmittel liegen. Hier sind einige Tipps, wie wir die Qualität unserer Ernährung verbessern und eine gute psychische Gesundheit fördern können:

  • Abwechslungsreich essen: Durch den täglichen Verzehr einer Vielzahl von Lebensmitteln wird sichergestellt, dass unser Körper alle wichtigen Nährstoffe erhält, die er benötigt, um richtig zu funktionieren. Die Einbeziehung von Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, magerem Eiweiß und Quellen guter Fette wie Nüsse, Samen und Olivenöl ist für unseren Körper und unseren Geist von Vorteil.
  • Bevorzugen Sie Lebensmittel, die reich an B-Vitaminen, Magnesium, Zink und Omega-3-Fettsäuren sind: Diese Nährstoffe sind für ihre positiven Auswirkungen auf die geistige Gesundheit bekannt. Einige Lebensmittel, die Sie bevorzugen sollten, sind u. a. Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, fetter Fisch, buntes und blättriges Obst und Gemüse.
  • Genussmittel meiden: Koffein, raffinierter Zucker und Alkohol können unsere Darmmikrobiota stören, Entzündungen verstärken und die Symptome psychischer Störungen wie Angstzustände oder Depressionen verschlimmern.
  • Förderung des Verzehrs von Probiotika: Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel, die für unseren Darm nützliche Bakterien enthalten, wie fermentierter Joghurt und andere fermentierte Milchprodukte, können zu einem besseren Gleichgewicht der Darmmikrobiota und damit zu einer besseren psychischen Gesundheit beitragen.

Die emotionalen Auswirkungen des Essens.

Abgesehen vom Ernährungsaspekt ist es wichtig, die emotionalen und psychologischen Auswirkungen des Essens auf unser geistiges Wohlbefinden zu berücksichtigen. Unsere Beziehung zum Essen kann nämlich Stress, Freude, Trost oder Schuldgefühle auslösen, und diese Emotionen können unsere Essensauswahl, unseren Appetit sowie unsere Selbst- und Körperwahrnehmung beeinflussen.

Achtsames Essen zur Verbesserung unserer psychischen Gesundheit

Der Ansatz des achtsamen Essens basiert auf den Prinzipien der Meditation und der Achtsamkeit und soll uns helfen, unseren Empfindungen, Gefühlen und Gedanken im Zusammenhang mit dem Essen wohlwollende Aufmerksamkeit zu schenken. Durch die Anwendung dieser Praxis können wir lernen, wie man :

  • Physiologischen Hunger und Sättigung erkennen zu können, anstatt unter dem Einfluss von Emotionen oder Gewohnheiten zu essen;
  • Das Essen in vollen Zügen genießen, indem wir uns die Zeit nehmen, es zu kauen, zu riechen, zu schmecken und die Texturen zu fühlen;
  • Sich unserer Gedanken und Überzeugungen über Essen und unseren Körper bewusst zu werden, um einen einfühlsameren und realistischeren Blick auf uns selbst und unsere Ernährung zu entwickeln.

Diese Bemühungen können dazu beitragen, eine gesunde Beziehung zum Essen aufzubauen und zu einer besseren psychischen Gesundheit beitragen.

Vorläufige Schlussfolgerung

Alles in allem spielt die Ernährung eine unbestreitbare Rolle für unsere psychische Gesundheit, sei es durch die für unser Gehirn wichtigen Nährstoffe, die Qualität unserer Darmmikrobiota oder unsere emotionale Beziehung zum Essen. Mit einem ganzheitlichen und ausgewogenen Ansatz, der auf die Qualität und Vielfalt der Nahrungsmittel setzt und aufmerksam auf unseren Körper und unsere Emotionen hört, können wir unser geistiges Wohlbefinden fördern und psychischen Störungen vorbeugen.

Partagez la publication :

A Lire Aussi :